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Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 01:28
von Kojiro
Zustimmendes aber immernoch bedrücktes nicken.
Verfasst: 30.01.2008, 01:28
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Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 01:31
von Judith
Sie legt den Kopf schief. Dann war es nicht das, was du dir erhofft hattest?
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 01:35
von Kojiro
Doch, doch, es ist nur... ist es wirklich richtig... die Gefühle anderer so zu erfahren... ich meine... es sind ihre ganz eingenen und privaten Gefühle... da haben wir doch eingentlich... nichts zu suchen...
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 01:42
von Judith
Ah, so ist das. Es geht jedem so, wenn er das Gespinst zum ersten Mal sieht, man kann sich gegen die Eindrücke nicht wehren. Aber ich werde dir beibringen, wie du die Sachen ausblenden kannst, die du nicht sehen möchtest. Ich kann dich verstehen... mir geht es ebenso. Das Ziel von fair is fowl ist es eigentlich, den Zufall in der nahen Zukunft einer Person günstig oder ungünstig erscheinen zu lassen. Aber wie gesagt... so etwas gelingt nicht beim ersten Versuch.
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 01:45
von Kojiro
Wieder Schweigen, wieder der Blick zum Tepich.
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 01:46
von Judith
Mach dir keine Gedanken. Oder... ist es zu schrecklich, was du gesehen hast?
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 01:48
von Kojiro
Er schüttelt den Kopf.
Es war nicht schrecklich es war bedrückend....
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 01:50
von Judith
Sie giesst ihm eine Tasse ein und hält sie ihm entgegen.
Hier, trink das. Und dann... willst du mir erzählen, was du gesehen hast? Oder behältst du es lieber für dich?
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 01:52
von Kojiro
Er nimmt die Tasse entgegen.
Es...es waren Gemeinsamkeiten..
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 01:56
von Judith
Das Getränk ist undurchsichtig und dunkel, es riecht nach Honig, Zimt und exotischen Gewürzen, die er nicht kennt.
Morag lächelt.
Gemeinsamkeiten also. So etwas anzunehmen, ist in der Tat schwieriger als weiterhin zu denken, man wäre sich ganz fremd.
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 02:00
von Kojiro
Er nickt.
Ich glaube nicht... das er wollte das ich es weiß...
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 02:03
von Judith
Vermutlich nicht. Aber... vielleicht war es notwendig.
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 02:05
von Kojiro
Es wäre besser gewesen hätte ich es durch ihn erfahren...
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 02:10
von Judith
Sie zieht die Knie an den Körper und nippt an ihrem Getränk.
Nun... da magst du Recht haben. Aber manchmal muss man Dinge annehmen, wie sie kommen, und nicht so, wie es besser gewesen wäre. Ich verspreche dir, so etwas wird nicht mehr passieren. Du wirst lernen, etwas in den Faden einzuweben, ohne den ganzen Rest zu sehen. Wichtig ist Stillschweigen... dies habe zumindest ich lernen müssen. Niemand außer den Personen, denen du wirklich vertraust, sollte wissen, wozu du in der Lage bist. Und auch deine Freunde sollten nicht alles wissen, glaube mir.
Sie trinkt noch einen Schluck, und ihr Blick wandert in die Ferne. Schau dir den Lauf der Geschichte an... nicht die letzten hundert Jahre, die Wahrsager dort waren lediglich Schwindler. Nein, gehe in die früheren Zeiten, in Zeiten, die so weit zurückliegen, dass die Menschen sie für Legenden halten... und schau dir die Wahrsager an, die versuchten, mit ihrer Gabe vor etwas zu warnen. Und dann frage dich, warum diese Geschichten niemals gut ausgegangen sind.
Re: Seattle und die Dunkelheit...
Verfasst: 30.01.2008, 15:00
von Kojiro
...es sollte niemand wissen...das ist wirklich besser...