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Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 16.03.2009, 15:50
von Judith
"Nox wird mich nicht im Stich lassen. Wir werden einfach nur unsere Aufgabe erfüllen, dabei niemandem unter die Augen treten und Sie haben kein Recht, darüber zu entscheiden, was mit mir geschieht! Ich werde nichts lernen können, wenn sie mich vorher töten!"

Verfasst: 16.03.2009, 15:50
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Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 16.03.2009, 17:09
von Kiyama
"Ich habe kein Recht? ...Du hast doch diese Stadt betreten, es war deine Entscheidung, wir das Recht zu übertragen.."
Als er nun spricht und sich ihr wieder zuwendet, zeigen sich seine Fänge wieder, die seinen worten eine gewisse Härte verleihen, auch wenn er sie nicht im geringsten so betont.

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 16.03.2009, 22:29
von Judith
Ungläubig schüttelt sie den Kopf.
Ich werde... sterben, weil ich diese Stadt betreten habe?

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 16.03.2009, 23:32
von Kiyama
"Das kann passieren. Passiert in jeder Stadt, die man als Kainskind einfach betritt, ohne nachzufragen.."

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 16.03.2009, 23:53
von Judith
"Frost hat jemanden getötet, der uns sehr viel bedeutet hat... unser Freund kann keinen Frieden finden, weil Frost etwas sehr Wichtiges besitzt, etwas, dass verhindert, dass er... dass er ruhen kann... wenn wir es nicht zurückholen und zerstören... wir sind die einzigen, die das tun können, wenn es uns nicht gelingt, muss er weiter hierbleiben... er war einer von uns, bitte..."

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 17.03.2009, 03:24
von Kiyama
"Geht doch... mehr wollte ich gar nicht wissen. Wenn es darum geht, einem von uns zu helfen, ist es schon ein ganz anderes Thema. Dann sollte ich euch das noch vollenden lassen. aber wer sagt mir, dass ich euch danach wiederfinde?"

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 17.03.2009, 03:32
von Judith
Anouk atmet leise auf, und kurz zittern ihre Hände - sie hatte wohl doch mehr Angst, als man ihr angesehen hat.
"Dass ich verspreche, zurückzukehren, reicht Ihnen wohl nicht... oder?"

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 17.03.2009, 03:37
von Kiyama
"Das Wort eines Kainskindes ist nichts wert. Jedes einzelne lernt im Verlaufe der Jahre, zu lügen."
Er betrachtet sie lange.

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 17.03.2009, 03:51
von Judith
"Aber ich bin nur ein Küken... ich habe es nicht gelernt, und ich habe nichts, was ich zurücklassen könnte... außer..."
Sie hält inne und schaut auf ihre Stulpen herab... der schwarz-weiß gestreifte Stoff ist ausgeleiert und fadenscheinig.
"Wenn ich die abgebe... komme ich sicher zurück", murmelt sie kaum hörbar. Als sei ihr schon der Gedanke, sie überhaupt abzulegen, ein Gräuel.

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 17.03.2009, 16:32
von Kiyama
"Es nicht gelernt zu haben, ist nie eine gute Ausrede, man hat immer jemanden, der einem Mentor gleichkommt, und wenn man ihn verliert, gibt es einen neuen... Das war immer schon so. Man muss nur zuhören wollen."
Er blickt auf ihre Armstulpen.
"Warum trägst du sie?"

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 17.03.2009, 20:27
von Judith
"Weil... weil ich mich... sicher fühle, wenn ich sie trage... ein wenig..."
Unwillkürlich beginnt sie wieder, daran zu zupfen.

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 17.03.2009, 23:07
von Kiyama
"Erinnerungsstücke?"
Er sieht in den Nachthimmel auf, auf der anderen Seite der Straße gehen ein paar Jugendliche entlang, die bei Looneys Anblick anfangen zu lachen und ihr Schimpfwortrepertoire beweisen.

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 17.03.2009, 23:11
von Judith
"Ja... das auch..."
Sie verschränkt die Finger, um sie ruhig zu halten, und starrt auf ihre Hände herab.

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 18.03.2009, 00:16
von Kiyama
"Du musst es mir nicht sagen, aber damit werden sie uninteressant für mich."
Er sieht zu den Jugendlichen herüber.
"Wo deine Begleitung wohl ist?"

Re: Trautes Heim, Glück allein

BeitragVerfasst: 18.03.2009, 00:23
von Judith
"Er kommt sicher gleich zurück."
Sie löst ihre Finger, um weite an den Stulpen herumzuspielen.
"Ich war im Krankenhaus... meine Mutter hat sie gestrickt, als sie bei mir war", murmelt sie.