Er nickt langsam, mehr als ein Tanzen der beiden grünen Punkte in der Dunkelheit ist es aber nicht. "Schade, dann musst du wohl weiter." Seine Stimme wirkt merkwürdig, sie hallt nicht mehr von den Wänden wider und ist klarer als sonst.
"Wir können es nicht aufhalten, das wissen wir. Und wir wussten, was geschehen würde. Ich hatte nur gehofft, dass du ein großer Gewinn für uns wärst und dein Geschenk nicht einfach wegwirfst." Er schließt die Augen und es wird dunkel in dem Raum.
"Ich bin kein Gewinn... für niemanden... ich bringe nur Unglück für jeden, der mit mir unterwegs ist..." Sie zieht ein Stulpe nach oben. "Nur einmal will ich... jemandem helfen können, der mir geholfen hat... ich muss das tun..."
Ganz leise kann sie ein Lachen hören, das auch wieder von den Wänden widerhallt. "Unglück? Gefahr meinst du. Das liegt an deinem Blut. Und eines Tages werden die Kainskinder wie Ratten über dich herfallen - weil sie sich dann einmal einig sind. Die Frage ist nur, ob du dann weißt, wie man Ratten auch wieder loswird."
"Das weiss ich. Ich... ich habe es schon gemerkt, ich bin nicht mehr als eine Marionette, und jeder will die Fäden in die Hand bekommen..." Sie starrt wieder auf ihre Hände.
"Mario- oh nein, nein..." Er öffnet die Augen wieder, erschrocken und entsetzt zugleich, und jetzt bemerkt sie, dass er gleich neben ihr steht, wenn sie den Lichtern glaubt. Seine Stimme aber ändert sich nicht. "Wir sind doch keine Marionetten - wir müssen diejenigen sein, die das Spiel aussuchen, diejenigen, die die Regeln schreiben und die, die die Spieler einweisen."