"Ihr seid beide Kinder des Mondes - ich höre euren Atem, wohin ihr auch geht, und ich spüre euer Herz pulsieren. Beides erst mit eurem Tod, dafür aber stärker denn je. Man fürchtet unserein, man verachtet uns, umso mehr müssen wir zusammenhalten, umso weniger dürfen wir uns von anderen sagen lassen - sie wollen uns nur tot sehen. Aber wir untereinander waren uns immer einig - das Band, das unser aller Vater und schenkte, zerfällt aber immer mehr, und dann zerfällt auch der Clan."
Zuletzt geändert von Kiyama am 08.09.2008, 08:31, insgesamt 1-mal geändert.
Er spricht wieder ruhiger und besonnener und legt dem Kind eine Hand auf den Kopf. "Ich helfe Euch, weil ihr zu meiner Familie gehört - und weil ich sehe, was für gefährliche Sachen ihr macht - gerade du bist ein beliebtes Ziel."
"Diese Nacht zumindest seid ihr sicher, dafür sorge ich schon. Und wenn ihr mehr als einen Tag hier bleibt, kann ich es dem Herrn der Stadt ausrichten. Sonst lässt er euch noch jagen, weil ihr sein Gebiet betreten habt und er nach deinem Blut lechzt."
"Du bist wie ein Leuchtfeuer für die, die wissen, wie sie suchen müssen - das wird nicht lang geheim bleiben, aber ich werde niemandem sagen, dass ihr hier seid, wenn ihr das nicht wollt."
Dass es so schlimm ist, hat sie wohl nicht gewusst. Er kann förmlich zusehen, wie die Hoffnung vollends aus ihrem Gesicht weicht, sie bleibt ganz still und reglos.
"Dir hat wirklich niemand etwas erzählt, oder? Du hast keine Ahnung, wie du dich verhalten solltest..." Ersc hüttelt langsam den Kopf - eher wandern diese grünen Flammen von einer zur anderen Seite. "Aber du vertraust diesem anderen? Der mit dir unterwegs ist?"
"Gut, sei aber trotzdem nicht zu unvorsichtig. Auch wenn er dir nichts tun will, kann ein anderer ihn jederzeit als Werkzeug verwenden. Aber das beiseite - willst du nicht mehr lernen? Wie du dich zu verhalten hast, was das ganze Gehabe auf sich hat, was tief in die schlummert?"