Dunkelheit umgibt Samantha. Panische ängliche Stimmen dringen an ihr Ohr doch ihre Quelle ist nicht auszumachen. Es ist kalt. Sie spührt ihren WArmen Atem auf ihrem Gesicht und ist sich sicher sie könnte ihn sehen wenn nur genug Licht da wäre. Wo auch immer sie war es musste Winter sein, oder aber sie war in einem Kühlhaus gefangen...
Sie kauert sich zusammen, als ob sie die Kälte damit aussperren könnte, und starrte in die Dunkelheit, versuchte, etwas auszumachen, irgendetwas... was geschah hier bloß, war es wieder nur ein Traum, und selbst wenn, ihre Träume hatten aufgehört, "nur" Träume zu sein.
Sie kauert sich zu sammen. Das ist ihr Körper, so wie sie ihn kennt. Die kurzen krummen, knochigen Beine. Der kleine Ziehrliche Körper in den zerrissenen Kleid das ihre Mutter so oft geflickt hatte. Die nackten füße scharren über den Lemboden auf dem sie sitzt. Wie konnte es nur dazu kommen, warum musste das passieren...
Sie zupft an dem Kleid und macht sich noch kleiner, warum ist es so dunkel hier, und diese Stimmen, wo kommen sie hier? Sie lauscht ängstlich in die Dunkelheit.
Sie...sie war doch im Keller. Man hatte sie hier runter gebracht um sich zu verstecken. Verstecken vor den bösen Männern, die vom Fürsten. Die Schreihe...waren das die Leute aus dem Dorf?...
Sie schliesst die Augen und schlingt die Arme um den Körper, sie hat Angst... wo ist ihre Muter, warum ist sie nicht hier... was, wenn sie noch da oben ist...
Wer auch immer da oben ist, er scheint zu sprechen...sie kann nicht verstehen was, es ist zu undeutlich...Ein aufschrei unterbricht das ganze, ein rocheln, dann fällt etwas schweres zu Boden...NeeeeeiiiinEs hört sich an wie die Stimme ihrer Mutter, schluchtzent, verängstigt,..entsetzt...
Sie presst die Lider aufeinander und beginnt zu zittern, ihre Finger klammern sich in das Kleid. Sie will aufstehen und zu ihrer Mutter laufen, aber sie kann sich nicht bewegen...
wieder hallen Schritte über den Boden und gelächter ist durch das schluchtzen hindurch zu höhren. Dann fällt Licht durch die Luke die von oben zu ihr hinab in den Keller führt.
Ein Mann in Rüstung kommt die Treppe hinunter und ein schiefes gehässiges Grinsen macht sich auf seinem Gesicht breit als er sie erblickt Na wen haben wir denn da? hast wohl gedacht du könntest dich hier verstecken. An der Klinge an seiner Seite rinnt blut herab. Großen Schrittes geht er auf sie zu.