Die Sonne fällt durch das Fenster und reist Vash aus seinen Träumen. Er hat nicht viel geschlafen und auch nicht besonders gut. Zu viele dinge beschäfftigen ihn. Von Gabe ist nichts zu hören. Warscheinlich war er bereits weg.
Er legt den Handrücken über seine Augen und seufzt leise... was ein Morgen. Und es gab noch so viel zu tun... Langsam steht er dann doch auf und taumelt richtung Bad... erstmal waschen und anziehen, dann sieht es schon anders aus.
Das Taumeln erweist sich als Äuserst schwer. Immer wieder rutscht sein Bein zur Seite was ihn noch mehr aus dem Gleichgeweicht bringt. Nach dieser Prozedur muss er auch noch feststellen, dass es Gabe immer noch nicht geschafft hat Toast zu besorgen. Weiterhin git es nur dieses es nur dieses schwarze stück Brett in der Küche. Es schiehn wohl heute einfach nicht sein Tag zu sein.
Verzweifelt schüttelt er den Kopf und entschließt sich dazu, statt zu frühstücken heiß zu Duschen, dann würde es sicher schon anders aussehen... ganz sicher... Auf dem Weg wieder ins Bad ist er irgendwann von dem unwilligen Bein so entnervt, dass er nach etwas Ausschau hält, das einer Krücke oder einen Gehstock ähnlich sieht...
Schwerfällig arbeit er sich zu einem der Regenschirme und greift nach ihm... erst versucht er vorsichtig, sich damit abzustützen, dann geht er so ins Bad zurück..
Einen Stock würde er sich schon noch besorgen... aber zunächst dreht er die Dusche an und schält sich aus den Klamotten, um dann in die Duschwanne zu steigen. Kurz zuckt er zurück, als er bemerkt, dass das Wasser doch zu heiß ist, dann dreht er es kälter. Er schließt die Augen und genießt das warme Wasser... die Ruhe, die jetzt hoffentlich wieder einkehren würde... Hoffentlich... Zu lange bleibt er dort nicht, dann steigt er wieder hinaus und sucht sich ein Tuch... Zuerst zu Maria oder zu Biggi? Maria würde sicherlich viel zu sagen haben, aber sicherlich wusste sie schon davon, dass er zurück war... Biggi hingegen... Er schluckte bei dem Gedanken schwer... sie würde ihn zerpflücken... Aber wenn er wieder arbeite wollte, müsste er sie eh sehen, also zunächst zu ihr, dann zu Maria, dann ins Prisma... Und das war es auch schon mit der Ruhe. Schnell macht er sich fertig, die noch nassen Haare kämmt er nur zurück, den Schirm aber nimmt er mit - nicht das Eleganteste, aber das war es auch nicht, wenn er hilflos durch die Gegend torkelte... Als er das Haus verlässt, späht er vorsichtig aus jeder Tür heraus und sieht sich um, bevor er um die nächste Kurve biegt. Und trotzdem macht er einen Abstecher zu Ali, bevor er zu Biggi geht.
Mit einem Döner bewaffnet steht er schon bald vor dem GEbäude in dem sich Biggis wohnung befindet. Er musste nur noch klingeln um dann am eigenen Leib zu erfahren wie es sich anfühlt an der Wand verteilt zu werden.
Mit der Hand, die den Schirm hält, schiebt er die Tür auf, beißt wieder in den Döner...frühstück ist immer gut... und dann geht er langsam die Treppen hoch...langsam und mühselig, aber es ist ein gutes Gefühl, endlich wieder selbst zu gehen.