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Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 14:16

Die Grundschuhle ist toten still als sie sie erreicht. Kein Lebenszeichen ihres Begleiters ist zu vernehmen.

22.12.2008, 14:16

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 15:23

Sie stolpert ein paarmal, bis sie das Dach erreicht hat, und knickt sich den Fuß um, als sie durch die Luke in den Flur springt. Ohne nach rechts oder links zu schauen, läuft sie weiter, bis hinunter in den Keller, wo sie geschlafen hatten, und setzt sich dort in eine der Ecken, vergräbt den Kopf hinter ihren Händen und versucht, zu lauschen, wie sie es schon ein paarmal getan hat. Lange geht es nicht gut, die Bilder von Lions Geist und der gefesselten Sylph drängen sich in ihren Verstand.

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 15:26

Eine ganze weile sitzt sie alleine dort. Stunden vieleicht, bis sie Geräusche aus dem Flur vernimmt. Schritte, poltern aber keine stimmen.

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 15:39

Sie springt auf und schmiegt sich an die Wand, ein wenig tiefer in die Schatten.

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 15:53

Etwas handtiert an der Tür, bis er ihm gelingt die Klinke zu drücken. Ein seltsamer doch unglaublich angenehmer geruch steigt ihr in die Nase. Ein verlangen regt sich in ihr.
Eine Hand greift durch die Tür um sich an der Wand abzustützen. Im Licht der Lampen schimmert sir Rot.

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 15:59

Sie schliesst halb die Augen und ohne ihr Zutun bewegen sich ihre Füße, sie macht ein paar Schritte vorwärts, bis sie realisiert, was sie tut, und sich dazu zwingt, stehen zu bleiben. Sie verspürt ein leises Stechen, als sich ihre Fänge in ihre Lippen bohren, rasch hebt sie die Hand vor den Mund und während die weißen Zähne sich langsam zurückbilden, starrt sie auf die blutige Hand auf der Klinke. Sie müsste sich fürchten... aber ihre Angst erreicht sie gar nicht. Erst, als sie einen weiteren Schritt tut und ihr Gewicht auf den verknacksten Fuß verlagert wird, wir ihr Verstand ein wenig klarer und sie drückt sich wieder an die Wand.
Zuletzt geändert von Judith am 22.12.2008, 16:01, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 16:06

Die Tür öffnet sich etwas weiter und ein Nox tapst in den Keller. Er schafft es kaum noch auf den Beiden zu stehn und bei jedem Schritt stolpert er. Seine zeichenen sich dunkle Flecken ab, welche im Licht leicht glänzen. Er scheint verletzt zu sein. Seine langen Haare sind offen und fallen ihm wirr ins Gesicht.

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 16:10

"Oh Gott, Nox",
flüstert sie entsetzt und läuft zu ihm, dankbar für den Schmerz in ihrem Fuß, der ihr zumindest ein klein wenig hilft, einen klaren Gedanken zu fassen. Etwas mehr als einen Meter vor ihm bleibt sie stehen, sie kann nicht näher, es geht nicht...
"Was ist mit dir? Wer hat dich verletzt?"

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 16:18

Er blickt zu ihr auf und legt den Kopf schief. Seine Pupillen sind unatürlich weit geöffnet. Es leigt kein klarer ausdruck mehr in seinem Gesicht, Wahnsinn blickt ihr entgegen. Mit der blutverschmierten Zunger tastet er an seinen Fängen entlang. Immer noch hängen Haarsträhnen quer über sein Gesicht.
Hallo meine Hüpsche...

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 16:25

Sie macht einen Schritt zurück und stolpert dabei fast schon wieder, fängt sich gerade noch. Ihr Blick wandert über sein Gesicht, bleibt an seinen Fängen hängen. Dann schnappt sie nach Luft.
"Du... bist nicht verletzt, oder", wispert sie.

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 16:31

So..so eine Schande...dass sich so ein Hüpsches Ding...hier unten...ver...verkriecht...
Er stolpert langsam auf sie zu.
Soo jung...und so...zerbrechlich...

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 16:35

Angst macht sich in ihrem Gesicht breit, als immer weiter zurückweicht, bis sie mit dem Rücken an die Wand stößt.
"Was ist mit dir?", murmelt sie, ohne den Blick von ihm abzuwenden.

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 16:42

tschüü,tschüü...
Er legt einen Finger vor den Mund.
Die Muse ist mit mir...hörtst du sie nicht singen.
Er legt den Kopf kurz in den Nacken schliest die Augen. Doch nur für den Bruchteil einer Sekunde, dann fixiert er sie wieder. Er steht vieleicht noch einen halben Meter von ihr weg.

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 16:48

"Komm nicht näher", sagt sie mit erstickter Stimme.

Re: Trautes Heim, Glück allein

22.12.2008, 16:51

Er streckt die Hand nach ihrem Gesicht aus.
Keine angst, mein Kleines. Ich werde vorsichtig sein...
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