Leicht zeiht der Wind durch die Langerhalle. Es ist vollkommen stimm, nur abund zu hört man ein Rascheln. Mäuse, oder nur der wind im Papier , man weiß es nicht.
Mit wachsender Beunruhigung sieht sie sich um, mustert das Gebäude und zuckt bei jedem lauten Geräusch zusammen. Ein rascher Blick trifft Looney, dann schaut sie wieder fort. "Wo ist sie", sagt sie leise.
Ein Windhauch um spielt die beiden, streicht sampft durch Anouks Haar. Da ruft jemand ihren Namen, so vertraut, so beruigent... Auch Loony hört etwas. Nicht so deutlich nicht vertraut, doch es scheind jemand noch ihr zu rufen.
"Bestimmt." Anouks Stimme klingt heiser. Wie automatisch beginnen ihre Finger wieder, den Stoff ihrer Stulpen zu ordnen. Dann hält sie inne und legt den Kopf schief, als lausche sie, presst die Lippen aufeinander und drückt ihre Fingernägel in den Stoff.
Zuletzt geändert von Judith am 27.11.2008, 00:44, insgesamt 1-mal geändert.
Anouk...hilf mir.... Sie Stimme wirkt zittrig als wäre es ansträngung zu sprechen. Aber sie ist ganz sicher...sie kennt sie...es ist nur einige Wochen her dass sie sie das letzte mal gehört hat...das letzte mal...für immer..so hatte sie gedacht...
Sie schliesst die Augen und hält sich eine Hand vor der Mund, so verharrt sie, ohne sich zu rühren. Ihr Kopf ist gesenkt, ihre Schultern hochgezogen. "Ich versuche es doch", das zumindest will sie ihm sagen, spricht es in ihren Gedanken so deutlich aus, wie sie nur kann, in der Hoffnung, er könne es hören... irgendwie...
Langsam Manifestiert sich eine Gestallt vor den beiden. Leicht durchscheinent steht sie Mittig vor den beiden. Sein Blick schweift hin und her um dann bei Anouk zu verharren. Er wirkt sehr seltsam. Seine kleidung ist wild durcheinander gewürfelt. Als sei aus mehreren Jahrhunderten etwas übrig geblieben. Anouk erkennt den Mantel. Ein bodenlanger schwarzer Ledermantel, doch bei ihm sitzt er einwandfrei und wirkt nicht viel zu groß wie bei seinem jetztigen Träger. Die Frisur wirkt alles andere als Modern. Seine Langenhaare scheinen mit einem Samtband zurückgebunden. Doch es gibt keinen zweifel. Es ist Loin der dort in dieser Halle steht. Trauer liegt auf seinem Gesicht.
Sie öffnet die Augen nur langsam und starrt ihn an, ihre Hände sinken herab. Ihre Lippen bewegen sich, als spräche sie seinen Namen aus, doch kein Laut kommt über ihre Lippen.
Looney steht weiter zurück, auch er hat diese seltsame Stimme wohl vernehmen können, wenn man das an seinem interessierten Blick erkennen kann. Als die Gestalt sich manifestiert, verschränkt er die Arme vor der Brust und mustert sie interessiert...dann sieht er zu Anouk, und wieder zu Lion.