Nachdem sämtliche Funktionen des Schaltpultes entdeckt zu sein scheinen, kehrt in dem merkwürdigen Gefährt, in dem die Changelings sich befinden, langsam Ruhe ein. Die Luft ist angenehm frisch, und selbst mit den Lichtern an der Außenseite des Bootes ist kaum etwas von dem zu erkennen, was sich jenseits davon befindet, ab und zu kreuzen ein paar Fische euren Weg. Morag sitzt im hinteren Teil des Schiffes und lässt Tinte aus einem Federkiel auf ein Pergament tropfen.
Sie hält den Blick und das Pergament gerichtet, ohne zu blinzeln. Die Tinte breitet sich von ihrem Ursprungsort in feinen Verästelungen in dem bleichen Papier aus, wie ein Geflecht aus Adern, verzweigt, detailliert bis in die Kapillaren und seltsam faszinierend. Fast scheint es, die dunkle Flüssigkeit hätte ein Eigenleben, einen freien Willen, und würde einer bestimmten Absicht folgen, denn Kojiro wird das Gefühl nicht los, dass hinter den schmalen Linien eine Aussage steht, dass dies alles einen Sinn ergibt, der sich ihm aber nicht erschliessen will. Morag sieht schweigend darauf herab, presst kurz die Lippen aufeinander und atmet ruhig aus, dann sieht sie zu ihm auf.
Ich...ich hoffe ich störe nicht.... Nur kurz blickt er zu ihr auf, dann direckt wieder zu Boden Ich...habe etwas gesehn, dass ich nicht verstehe...und hoffe das du mir..dabei helfen könntest...
Ich...Kijama wirkte so unglaublich verstört...als sie aus dem Pool kam, das....das passt gar nicht zu ihr....da habe ich...mir ihren Faden im Gespinnst angesehen...und..da war noch einer...einer...der den selben Ursprung hatte...
Morag legt das Pergament weg und überlegt eine Weile mit gerunzelter Stirn. Merkwürdig... aber nichts Schlimmes, nur ungewöhnlich. Es bedeutet, dass ihr letztes Leben noch nicht beendet ist...
Morag sieht nachdenklich durch die gläserne Wand des Schiffes. Ich muss zugeben, dass ich so etwas erst einmal gesehen habe. Damals bedeutete es, dass es in einem dieser Leben etwas zu tun gab, dass für das andere Leben unglaublich wichtig war.
Morag überlegt eine Weile, dann schüttelt sie den Kopf. Das kommt darauf an, ob sie sich erinnert... und ob es etwas Bedeutendes ist, oder nur eine Kleinigkeit...
Es ihr zu sagen, wäre wichtig, aber ich weiß nicht, ob es ihr guttun würde, wenn wir ihr Schicksal beeinflussen, indem wir ihr eine Erinnerung geben, die eigentlich nicht da sein sollte.