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Jenseits der Meere

09.11.2008, 23:35

Nahezu regungslos schwebt das Unterseeboot über dem Wrack der Prudentia, das Relikt vergangener Zeiten strahlt eine ganze eigene Aura der Vergänglichkeit aus, die mit jedem Flackern der Lichter deutlicher zu werden scheint. Es ist ein Anblick, der etwas fast Trauriges hat, die Bedrohung geht, konzentriert man sich mehr auf das gesunkene Schiff, beinahe verloren. Plötzlich dringt das leise Zwitschern eines Vogels an Kojiros Ohr. Es klingt hell und ein wenig entfernt.

09.11.2008, 23:35

Re: Jenseits der Meere

09.11.2008, 23:49

Verwirrt blickt er auf. Wie konnte hier unten ein Vogel sein.

Re: Jenseits der Meere

09.11.2008, 23:54

Eine zweite Vogelstimme gesellt sich zu der ersten. Der Geruch von Gras steigt ihm in die Nase, und ihm wird etwas wärmer - merkwürdig, er hatte gar nicht gemerkt, wie kühl es hier unten geworden war.

Re: Jenseits der Meere

09.11.2008, 23:57

Wie hatte ihm das nur entgehen können. Wo er doch kälte so hasste. Er schließt die Augen und genießt die wärme.

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 00:02

Er muss ein wenig blinzeln, die Sonne scheint hell in sein Gesicht.

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 00:05

Sonne? Verwirrt blickt er sich um. Wo war er? war er nicht zuvor noch killometer unter der Wasseroberfläche gewesen?

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 00:16

Er sitzt in weichem Gras, angelehnt an den Stamm eines mächtigen Baumes. Der Himmel über ihm ist kaum bewölkt, und ab und zu kreisen Vögel darüber. Über sanfte Hügel, in die bunt verstreut Blumen gewachsen sind, erstreckt sich sein Blick ohne Hindernisse bis zum Horizont. Dieser Ort... kommt ihm nicht vertraut vor.

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 00:31

Er artmet tief durch und geniest die frische Luft und die Ruhe. WArum ar er hier...an einem so unbekannten aber doch so schönem Ort. Suchend blickt er sich um. Ihr musste doch außer ihm noch irgentwer sein.

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 00:34

Etwas weiter entfern von ihm glitzert ein kleiner Bach, doch irgendwelche Personen kann er nirgendwo erkennen.

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 00:40

Langsam steht er auf und geht zum Bach. Wenn er schon einmal hier war konnte er sich auch umschauen und genießen.

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 00:46

Er ist wirklich schmal, der Troll könnte ihn mit einem Schritt überqueren. Leise murmelnd fliesst das klare Wasser über den Stein, rechts und links hängen Gras und Blumen hinein. Ein Schmetterling fliegt an seinem Gesicht vorbei, und alles ist so unvergleichlich schön... selbst für jemanden, der aus Newgateshire kommt und die schottischen Highlands einmal sein Zuhause nennen konnte.

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 00:54

Er knieht sich nieder und spielt mit dem findern im seichten Wasser. Hier könnte er glatt bleiben.

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 01:01

Das Wasser fühlt sich angenehm kühl an, als es seine Finger benetzt. Feine Tropfen laufen über seine Handfläche, bringen die vielen winzigen und aufgrund seines jungen Alters kaum ausgeprägten Linien seiner Handfläche.

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 01:07

Er lässt Wasser in seine ausgehöhlte Hand laufen und fürt sie dann zum Mund um davon zu trinken.

Re: Jenseits der Meere

10.11.2008, 01:44

Das Wasser benetzt seine Lippen, und ihm fällt der merkwürdige Geschmack sofort auf. Keine schlechte, noch nicht mal eine deutliche Note, aber anders als das Wasser, dass er kennt. Ein schlanker Fisch schwimmt an ihm vorbei, seine Schuppen reflektieren das Sonnenlicht. Nie zuvor ist ihm aufgefallen, wie filigran das Suppengewebe eines solchen Tieres ist, wie die unzähligen, winzigen Details, die er mit bloßem Auge kaum wahrnehmen würde, ein Ganzes bilden.
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