Entschlossen packt er die Bücher zusammen, blickt zum Mond empor und streckt sich hinten über und ein leises grollen welches sich zu einem knurren erhebt bahnt sich den Weg durch seine Kehle und endet in einem lauten heulen welches von Leid und Zorn geprägt ist.
Zuletzt geändert von Vesa am 31.01.2008, 00:36, insgesamt 1-mal geändert.
Nachdem sein Heulen klanglos verebbt ist. senkt er den kopf packt energisch die Bücher und rennt entschlossenen Schrittes los. Egal wohin Hauptsache weg von dieser trostlosen, einsamen Welt.
Nach und nach werden die Gebäude wieder hübscher, tauchen kleinere Parks auf und Grünflächen. Ohne es zu merken, ist er Nathans Haus wieder näher gekommen.
Kurz schießt ihm ein Gedanke durch den Kopf Schicksal . Er blickt zu Nathans, nein Alta`irs Haus auf und fragt sich ob er es wohl schaffen kann, dass sie alle wie ein Rudel an einem Strang ziehen. Damit die ganze Geschichte ein gutes Ende nehmen kann. Tief Atmet er die Nachtluft ein. Betritt das Haus durch die Vordertür.
Das Haus ist so dunkel, wie er es verlassen hatte, doch seine Augen finktionieren auch bei dem wenigen Licht ausgezeichnet. Er sieht, dass Morag gerade die Treppe hinaufgeht, Dunkelheit scheint für sie ebensowenig ein Problem zu sein. Aber ist das wirklich eine Überraschung?
"Danke, so spät noch wach ?" hält die Bücher locker in der linken Hand und kämmt sich mit den fingern die Haare aus dem Gesicht. Schließt die Tür und steigt auf einige Stufen der Treppe hinauf bis er Morag direkt ins Gesicht blicken kann.
Ihr Gesicht wirkt im blassen Mond noch fremdartiger als am Tage, und die Schatten unter ihren Augen sind tiefer als sonst. Trotzdem schenkt sie ihm etwas wie ein Lächeln.
"Nicht? Oh dann sollte ich mich besser nicht mit so traumwandlerischer Sicherheit bewegen. Und ausserdem ruft der Mond nach mir!"Er kratzt sich kurz hinter den Ohren,"Du verstehst schon...Lockruf der Natur und so ...."
Morag sieht nachdenklich aus dem Fenster. Ich bin mir nicht ganz sicher, sagt sie dann. Vielleicht liegt es daran, dass die Nacht sehr viel mehr als der Tag die Domäne von Träumen und Alpträumen ist, als es der Tag jemals sein könnte... kaum jemand erwartet noch Geheimnisse unter einer brennenden Sonne... doch wenn die Dunkelheit erst in die Gassen gekrochen ist und der Mond dafür sorgt, dass die Menschen ihre kleine, vertraute Welt nicht mehr wieder erkennen... er ruft uns, weil er das einzige Überbleibsel aus den Zeiten ist, als die Menschen noch erwarteten, uns zu sehen, wenn sie nachts ihre Häuser verließen. Sie spüren es immer noch, dass da irgendetwas ist, was sie sich nicht erklären können...